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Pipilotti Rist, Wunderlampe, 1993 (Foto: Serge Hasenböhler)

Pipilotti Rist

Die Installation Wunderlampe (1993) von Pipilotti Rist besteht aus einem Monitor, befestigt auf einer Metallstele, die den Fernseher als Stehleuchte erscheinen lässt. Aus einem gewöhnlichen Fernsehgerät wurde im Atelier der Künstlerin ein Einrichtungsgegenstand. Die Mattscheibe des Monitors ist mit einem rechteckigen Lampenschirm aus transparentem Kunststoff überdeckt, dessen prismatische Struktur das Videobild verändert. Das wahrnehmbare Ergebnis ist, immer wenn der Monitor die Videobilder sendet, ein flackerndes, rhythmisches, abstraktes Bild. In den Worten der Künstlerin:

«Der Fernseher ist eine Wunderlampe. Hin und wieder möchte der Kasten mehr sein als nur ein kleiner, beschränkter Spiegel der Welt. Diese Lampe will in wunderbaren Farben und Formen brodeln, fliessen, surren, funken, zittern, schreien und leuchten.»

Pipilotti Rist ist eine der wenigen, seit vielen Jahren international stark beachteten Künstlerinnen aus der Schweiz. Geboren wurde sie 1962, aufgewachsen ist sie im Rheintal. 1988 schloss sie die Klasse für audiovisuelle Gestaltung an der Schule für Gestaltung in Basel bei René Pulfer ab. Zuvor studierte sie in Wien an der Universität für Angewandte Kunst in der Meisterklasse für Gebrauchs-, Illustrations- und Photographik. Heute lebt und arbeitet sie mit ihrer Familie in Zürich. Ihre Werke befinden sich weltweit in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen. [...]


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