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Elisabeth Wild (geb. 1922), Ohne Titel, 2016, Collage, 24,5 x 19,5 cm



Mit Elisabeth Wild ins neue Jahr

Auf der Neujahrskarte der Ricola ist eine der kleinformatigen Collagen von Elisabeth Wild aus der Sammlung Ricola abgebildet. Werke der 1922 in Wien in eine jüdische Familie geborenen Künstlerin, die im hohen Alter Anerkennung für ihre künstlerische Arbeit fand, waren 2017 auf der documenta 14 in Athen und Kassel ausgestellt.

Als Jugendliche flüchtete Elisabeth Wild 1938 vor dem Nationalsozialismus mit ihren Eltern Franz und Stefanie Pollak nach Buenos Aires (Argentinien). Sie arbeitete in Argentinien als Textildesignerin. 1962 folgte sie ihrem aus der Schweiz stammenden Mann, dem Textilkaufmann August Wild, nach Basel, wo sie ein Antiquitätengeschäft betrieb. 1996 kehrte sie nach Lateinamerika zurück, um seither mit ihrer Tochter, der Künstlerin Vivian Suter, und deren Familie in Guatemala auf einer ehemaligen Kaffeeplantage zu leben. Vivian Suter, die ebenfalls auf der documenta 14 ausstellte, ist seit den 1980er-Jahren mit ihrem Schaffen in der Sammlung Ricola vertreten. Sie hat für Ricola auch ein Kulturinserat entworfen, das in den letzten Jahren in verschiedenen Kulturzeitschriften erschienen ist. Die britische Filmemacherin Rosalind Nashashibi zeigt in ihrem Film Vivian’s Garden ein eindrückliches Porträt der beiden Frauen und ihrer Beziehung.

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